Der Sommer neigt sich dem Ende zu

Und wieder ist eine länger Zeitspanne seid dem letzten Post vergangen. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen wieder regelmäßiger zu bloggen. Aber wie so oft ist einiges dazwischen gekommen. Untätig war ich in der Imkerei in der Zwischenzeit natürlich nicht.

So gibt es hier ein kleines Update was alles in der Zwischenzeit passiert ist.Schwarmstimmung

War mitte Juni komplett vorbei. In diesem Jahr ist die Schwarmstimmung im großen ganzen moderat ausgefallen. Trotzdem sind im mir drei Völker abgeschwärmt. Notiz an mich selbst: Nächstes Jahr doch wieder noch genauer in die Völker schauen. Immerhin haben ich bei den neuen Königinnen keine Ausfälle. Das heist alle wurden begattet.

Honig

Es wurde geschleudert, und zwar 2x. Das erste am 06. Juni nach der Obst- und Rapsblüte. Heraus kam ein leckerer Honig mit etwa 16,7% Wassergehalt. Die zweite Schleuderung am 01. August ergab einen Mischhonig aus Blüten- und Waldtracht. Dieser hatte ca. 17% Wassergehalt. Im großen ganzen bin ich mit der Ernte zufrieden, auch wenn es immer ein bisschen mehr sein könnte 😉

Wabenhygiene

Wie jedes Jahr nach der Sommerhonigernte wurde das Absperrgitter zwischen Brut- und Honigraum entfernt. Da sich im unteren Brutraum (Anmkerung: Ich imkere mit der Hohenheimer Einfachbeute, welche zwei Bruträume besitzt) die ältesten Waben befinden, wurde dieser entfernt. Der Honigraum mit den frischen Waben wird somit zum Brutraum.

Wachs

gab es auch jede Menge. In Summe hatten sich ca. 150 Waben angesammelt. Diese wurden mit einem Dampfwachsschmelzer eingeschmolzen. Das Wachs wurde in Eimern aufgefangen. Der Trester wurde fachgeerecht unter der Erde entsorgt 🙂 . So einfach das ausschmelzen der Waben ist, so nervig ist allerdings das reinigen der Rähmchen. Diese wurden mit Messern sauber gekratzt. In vielen Foren liest man, dass diese auch mit Natronlauge ausgekocht werden können. Davon halte ich persönlich bei gesunden nicht viel (und bei kranken würde ich die Rähmchen eher verbrennen). Da das Jahr zu diesem Zeitpunkt schon fortgeschritten war und die Trachtsituation nicht zum besten für die Bienen war, wurden die Waben Abends bis tief in die Nacht ausgeschmolzen. Das war zwar sehr anstrengend, aber wenigstens war das Thema in einem Durchgang zu erledigen.

Varroabehandlung

Der natürliche Milbenfall war erstaunlicherweise bei den meisten Völker sehr niedrig. Er bewegte sich bei den meisten in der Größenordnung zwischen 3 und 5 Milben/Tag. Nichts desto trotz habe ich alle Völker mit dem Liebig Dispenser und 60%iger ad us vet Ameiesensäure behandelt. Die nächste Behandlung steht nun nach Abschluss der Auffütterung an.

Auffüttern

genau das läuft momentan bei den Völkern. Die Wirtschaftsvölker bekommen auf einmal 28kg Sirup, die Jungvölker in mehreren Tranchen insgesamt 14kg.

So das waren die Infos aus der jüngsten Vergangenheit. Und wie immer hoffe ich das ich zukünftig endlich mal wieder mehr zum schreiben komm 🙂

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